Presse
Im Gespräch mit Michael Hanel (Oktober 2010)Dieses Interview war am 22.10.2010 im "Walser" zu lesen.
Sie leiten den Walser Gospelchor seit über 10 Jahren. Wie kommt es denn, dass ein Immenstädter einen Walser Chor leitet. Der Chor hat sich ja vor 15 Jahren quasi selbst gegründet und Ulrike Riezler konnte als Chorleiterin gewonnen werden. Über Ulrike entstand der Kontakt zu mir und ich übernahm anfangs immer wieder aushilfsweise die Leitung der Chorproben. Ein paar Monate später übergab Ulrike die Leitung dann an mich. Das war im Jahr 1999. Seit dieser Zeit hat sich viel verändert. Sie haben den Chor auch über die Grenzen des Tals hinaus bekannt gemacht. Es freut mich sehr, dass der Chor auch im Allgäu so bekannt ist. Das hängt natürlich damit zusammen, dass meine Wurzeln nicht im Tal liegen und ich viele Kontakte zu Kirchen und Veranstaltern im Allgäuer Raum habe. Der Ruf des Chores im Allgäu ist sehr gut und der Name „Walser Gospelchor“ ist vielen ein Begriff. Viele Zuhörer schätzen die Qualität des Chores. Dabei handelt es sich ja ausschließlich um Laiensänger. Als ich die Chorleitung übernahm, gab es die Übereinkunft, dass der Chor stets bemüht sein sollte, das Niveau zu halten oder besser: zu heben. Das war für mich damals sehr wichtig, weil ich zu dieser Zeit in Augsburg studierte und jede Woche für den Chor ins Tal fahren musste. Die „Gegenleistung“ – wenn man so will – war daher das Bemühen aller Chormitglieder, ein Ensemble zu formen, das es in der näheren Umgebung kein zweites Mal gibt. Ich bin sehr stolz auf die Arbeit der Sängerinnen und Sänger, die sich auch in ihrer Freizeit viel und gerne mit dem Thema Gospelgesang beschäftigen. Wie kann man die Struktur des Chores beschreiben? Der Walser Gospelchor setzt sich mittlerweile aus 60% Allgäuern und 40% Walsern zusammen. Das hat natürlich damit zu tun, dass ich im Allgäu wesentlich mehr Leute persönlich ansprechen kann, dem Chor beizutreten, als mir dies im Tal möglich ist. Ich wohne zwar seit drei Jahren wieder in Immenstadt, ins Tal komme ich aber trotzdem nur durchschnittlich einmal pro Woche. Kontakte zu knüpfen fällt da nicht immer leicht. Ich würde mich sehr freuen, wenn interessierte Sängerinnen und Sänger aus dem Tal einmal bei unseren Proben vorbeischauen und wir den Anteil der Walser Sänger wieder heben könnten. Eine gesunde Stimme, ein bisschen Gesangserfahrung und viel Spaß an der „Black Music“ reichen da schon aus. Was sind die nächsten Projekte des Chores? Wir beginnen am 10.10.2010 mit den Proben zu einem Werk des britischen Komponisten Bob Chilcott. Die „Little Jazz Mass“ wurde im Jahre 2004 uraufgeführt und vereint den lateinischen Messtext mit Jazzelementen, wie man sie beispielsweise von Nils Lindberg oder Bent Peder Holbech her kennt. Dieses Programm werden wir hauptsächlich in Kirchen aufführen, denn wir kommen dabei ohne Technik aus. Im Herbst 2011 werden wir dann unser Gospelkonzert „Get The Feeling“ wieder auflegen.
Gospelchor begeistert im Walserhaus (Oktober 2010)Hirschegg. 15 Jahre Walser Gospelchor – das war der Anlass für ein Konzert im Walserhaus, welches die Besucher so schnell nicht vergessen werden. Was da am Samstag, 25. September, geboten wurde, waren Gospels der Spitzenklasse. Vor 15 Jahren gegründet, entwickelte sich der Chor zu einer weit über das Kleinwalsertal und Allgäu hinaus bekannten Gesangstruppe. Der Chor besteht aus 30 Mitgliedern. Seit 1999 leitet Michael Hanel den Walser Gospelchor. Mit ihm haben die Sängerinnen und Sänger einen Musiker mit Leib und Seele in ihren Reihen. Er ist Lehrbeauftragter für Gesang am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und Lehrer für Musik und Deutsch. Man kann durchaus sagen, dass der Walser Gospelchor eine Besonderheit in der Musiklandschaft ist. Bereits 3 CDs sind produziert worden. Beim Auftritt im Walserhaus konnten sich die Besucher vom Klangvolumen des Chores und der „Wahnsinnsstimme“ von Sängerin Sabrina Scharm überzeugen. Sie gehört zu den renommiertesten Jazzsängerinnen im süddeutschen Raum. „Wenn diese Sängerin loslegt, bekommt man eine richtige Gänsehaut, und dann noch der Chor dazu – einfach perfekt“, so ein sehr begeisterter Besucher. Michael Hanel führte wie ein Comedian sehr humorvoll durch das Programm. Im ersten Teil des Konzertes waren neben ein paar flotten Songs sehr schöne Gospel-Balladen zu hören. Bei der Stimme von Sabrina Scharm konnte man meinen, da steht Whitney Houston in ihren besten Jahren auf der Bühne. Nicht mehr zu halten war das Publikum im zweiten Teil des Konzertes. Da wurde zu den Liedern geklatscht und teilweise auf den Stühlen getanzt. Donnernder Applaus und Zugaben wurden von den vielen Besuchern gefordert. Auch Bürgermeister Andi Haid mit Gattin Angelika überzeugte sich von der musikalischen Spitzenqualität des Chores. Lieder wie „When the Saints“, „What a wonderful World“, „O Happy Day“ , „Go tell it on the mountain“ sind richtige Ohrwürmer und beim Nachhause gehen konnte man aus der einen oder anderen Ecke des Walserhauses von den Besuchern Gesänge wahrnehmen. Waren da etwa versteckte Talente am Werk? (Walser, J. Metzger) |
- Der Funke zündet und das Fieber wirkt (Oktober 2010)
- Gospel, Spaß und Pizza (September 2010)
- Weihnachtsgrüße aus dem Kleinwalsertal (Dezember 2009)
- Walser Gospelchor verzückt Zuhörer (Juli 2009)
- Rückbesinnung auf die Wurzeln (Juni 2009)
- Unser Schlagzeuger beim Jazzfrühling (April 2009)
- Singen um zu verkünden (Februar 2009)
- Wo Klassiker mitreißen (Oktober 2008)
- Missa Rotna (Dezember 2008)
- Nah am Vorbild (Januar 2008)
- Swingende Melodien (August 2007)
- Ein Gospel-Geburtstag (Februar 2006)
- Ansteckende Freude (März 2005)
- Das Seeufer swingt (August 2004)
- Vom Rhythmus beseelt (Oktober 2003)
- Schwungvoll und quicklebendig (August 2002)
- Weißer Schliff (September 2001)
- Immer mit Erlösung (April 2001)
- Kraft des Temperaments (Januar 2001)
- Die Macht des Gefühls (Oktober 2000)
- Pharaos neues Gesicht (Oktober 2000)



